Treffer

Martin Luther, Immanuel Kant und das Gewissen

Bildquelle: www.sonntagsblatt.de

Artikel im Sonntagsblatt - 360 Grad evangelisch, 09.11.2019

Vor eine ethische Entscheidung gestellt, sind wir gut beraten, wenn wir unser Gewissen befragen. Denn das Gewissen bezeichnet in unserer religionskulturellen Überlieferung die wichtigste moralische Instanz im Menschen: wie eine Art innerer Gerichtshof oder die Stimme Gottes in uns. Deshalb kommt dem Gewissen im christlichen Glauben eine besondere Bedeutung zu. Und zwar nicht nur in…

Einführung in die Klassiker der Pädagogik

Vorlesungsreihe von Micha Brumlik

Der Frankfurter Erziehungswissenschaftler hält Vorlesungen über die Klassiker der Pädagogik. Die Vorträge wurden auf Video aufgezeichnet und sind frei abrufbar. Online-Vorlesungsreihe aus dem Jahr 2012 von Prof Dr. Micha Brumlik an der Goethe-Universität Frankfurt. Lizenz: CC BY NC ND BY Micha Brumlik

Konfuzianismus als Humanismus

Rezension des Buches über den konfuzianischen Humanismus

Der Sinologe Ming-huei Lee macht in diesem Buch deutlich, wie intensiv sich China und der Westen in der Philsophie und Religion dadurch begegnen, dass Immanual Kant mit dem Gedanken einer "moralischen Religion" faktisch eine Brücke zwischen West und Ost schlägt. Das hatte in China erstaunliche Wirkungen und führt in der Moderne wieder zu Annäherungen. Dieser…

Gottesbeweise, Kritik durch Kant, Infragestellung Kants

Ontologischer, kosmologischer Gottesbeweis, ihre Infragestellung durch Kant und ein Analogismusvorwurf an Kant

Dem kosmologischen Beweis der Existenz Gottes liege der ontologische zugrunde. Daher beweise Kants Beispiel von den hundert gedachten Pfennigen, die sich in ihrer Definition nicht von hundert echten unterschieden, dass man Gott weder aufgrund der Beobachtung der Welt noch aus einem Begriff beweisen könne. Aber gilt letzteres auch für den Begriff des Bedeutsamen? Oder liegt…

Zur tiefgreifenden Relativierung der Frage nach verbindlicher Wahrheit in Folge der Aufklärung (Mem War II)

Das Paper geht der Frage nach, ob die Infragestellung verbindlicher Wahrheit des Supranaturalismus allein und zuerst durch die Aufklärung erfolgte.

Es stellt fest, dass bereits vor der Aufklärung in der Glaubenspraxis der monotheistischen Religionen diverse wahrheitskritische Momente zu finden sind. Diese fußen wohl alle im ersten Gebot. Die Bibel - obschon Buch der Offenbarungen supranaturalen Wirkens ihres Gottes - übt in diesem Gebot Kritik an jedem verbindlichen - empirischen wie metaphysischen - Wahrheitsanspruch, einzig das…