Materialseite

Titel: Kazuo Ishiguro: „Alles, was wir geben mussten“
URL: https://www.rpi-loccum.de/material/pelikan/pel2_20/2-20_Dihle_Thees
Kurzbeschreibung:

Eine fächerübergreifende Annäherung, Artikel von Ariane Dihle und Frauke Thees im Loccumer Pelikan 2/2020


Beschreibung:

What if? Wie wäre die Welt, wenn viele Krankheiten heilbar wären? Weil Menschen nicht nur ihren eigenen Körper, sondern einen Klon in Reserve hätten? Stammzellforschung und Therapeutisches Klonen lassen beides nicht als eine ferne Zukunftsvision erscheinen. Der Nobelpreisträger Kazuo Ishiguro bietet mit seinem Roman „Alles, was wir geben mussten“ (Never Let Me Go, 2005) eine alternative Gegenwart an, in der Klone aufgezogen werden, um als Kopien das Leben ihrer „Originale” zu sichern. Das Buch könnte fächerübergreifend (Englisch, Biologie) gelesen und besprochen werden. Für den Religionsunterricht bedeutsam ist die Frage: „Darf menschliches Leben erzeugt werden, um anderes menschliches Leben zu retten?“ Neben der „Ethik“ werden hier die Kompetenzbereiche „Gott“ und „Mensch“ angesprochen. Darf der Mensch als Geschöpf alles, was er kann? Der Mensch schafft ständig Neues. Wo sind die Grenzen im Verhältnis zu Gott und zum Mitgeschöpf zu setzen? Wer handelt sie aus in einer globalisierten Welt? Welche menschlichen Potenziale sollten zur Lebensverbesserung der Menschheit eingesetzt werden, welche führen zu einer Selbstermächtigung, die die systemische Risikofolgenabschätzung und eine Orientierung an gemeinsamen Werten zunehmend verlässt? Zum Materialanhang  


Verfügbarkeit: frei zugänglich


Organisationen dieses Materials:
RPI Loccum

Autoren dieses Materials:


Veröffentlichungsdatum:
Depublizierungsdatum:
Wiedervorlagedatum:
Erstellungsdatum:
Cover:

Bestandteil eines Werks: 2020/2 Loccumer Pelikan: Medizinethik
Weitere Bände des Werks (ohne den aktuellen Band) : „Darf der Mensch alles, was er kann?” – Ethische Urteilsbildung am Beispiel des Films Frozen Angels. Eine Unterrichtseinheit für den Sekundarbereich I (9./10. Jahrgang)
„Ich mache einen Entwurf von ihm und sorge, dass er ihm ähnlich wird.“
„Meine Lebensqualität hat sich deutlich verbessert” – Leben mit einem Spenderorgan
Arztserien
Corona, religiöse Bildsprache und theologische Deutungen. Ein Blick in die Presse
Ethik am Ende des Lebens
Gelesen: Anne und Nikolaus Schneider: Vom Leben und Sterben
Hirntod
Kann Medizin immer gerecht sein? Wer entscheidet?


Dieser Band ist teil eines Werks. Folgende Bände umfasst das Werk:
„Darf der Mensch alles, was er kann?” – Ethische Urteilsbildung am Beispiel des Films Frozen Angels. Eine Unterrichtseinheit für den Sekundarbereich I (9./10. Jahrgang)
„Ich mache einen Entwurf von ihm und sorge, dass er ihm ähnlich wird.“
„Meine Lebensqualität hat sich deutlich verbessert” – Leben mit einem Spenderorgan
Arztserien
Corona, religiöse Bildsprache und theologische Deutungen. Ein Blick in die Presse
Ethik am Ende des Lebens
Gelesen: Anne und Nikolaus Schneider: Vom Leben und Sterben
Hirntod
Kann Medizin immer gerecht sein? Wer entscheidet?
Kazuo Ishiguro: „Alles, was wir geben mussten“
Konflikte aushalten und menschlich gestalten – Verantwortungsethik im Umgang mit frühestem menschlichen Leben
Medizin und ethische Fragen im Film
Selbstoptimierung? - Achtsames Leben. Eine Andacht
Unters Messer für die Schönheit? – Ästhetische Chirurgie in ethischer Reflexion
Zwischen Freiheit und Verantwortung: Schwangerschaftsabbruch als ethisches Konfliktfeld – Unterrichtsideen für die Jahrgänge 9-13


Verweise:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...