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Unsere Praxishilfen

Treffer

Wenn Kindesliebe zum Schulhass wird

Hypothesen über Hintergründe und Zusammenhänge eines kulturkritischen Topos

" 'Hass' ist ein Unthema der Pädagogik, während insbesondere in der Tradition der Reformpädagogik die ‚Liebe‘ zum Kinde tendenziell absolut gesetzt wird. Im vorliegenden Text wird die These vorgestellt, dass Liebe und Hass als zwei Schalen einer Waage vorzustellen sind. Wird die Waagschale ‚Liebe‘ mit immer mehr Gewicht belegt, wird auch die Waagschale ‚Hass‘ immer…

Detlef Gaus und Elmar Drieschner
2018-12-13
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Subjektivität als Ausdruck von Lebendigkeit

Artikel in der IZPP 1/2012

"In einer Gesellschaft, in der Wahrheit mit objektiven Fakten gleichgesetzt wird, verliert das subjektive Erleben des Menschen als primärer Zugang zur Wirklichkeit zunehmend an Bedeutung. Subjektives Erleben aber ist Ausdruck spürbarer Lebendigkeit, so dass diese Entwicklung für den Menschen eine existenzielle Bedrohung darstellt. Medium subjektiven Erlebens ist der Leib, der in einer dualistischen Trennung von…

Christian Julmi, Ewald Scherm
2018-12-13
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Gedanken zur Entwicklung einer Streitkultur

Artikel in der Internationalen Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik 2/2011

"Die „seelische Krankheit Friedlosigkeit“ (C. F. v. Weizsäcker) ist der Ausgangspunkt für die psychologische Begründung einer Streitkultur, die auf Dialog und nicht auf Durchsetzung aufbaut. Intimität und intimer Dialog sind Schlüsselbegriffe zur Formulierung eines „Lernmodell Liebe“ (Cöllen), das einerseits die psychische Funktionalität von Streit betont und andererseits die Konfliktlogik paardynamischer Verflechtungen als Anstoß für ein…

Michael Cöllen, Ulla Holm, Udo Röser
2018-12-13
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Einflüsterungen. Versuch über die Provinzialität des Onliners

Artikel, IZPP 1/2014

"Herzblut-Onliner" fühlen sich wie Asterix und Obelix durchströmt von einem Zaubertrank: es gibt keine Kraft, die ihrem Erlebnisdurst Grenzen setzt, ihrer Lust an digitaler Kommunikation und Information, an Sehen und Gesehen werden...wie kommen sie mit der Welt außerhalb des Netzes zurecht? Thomas Rolf ist der Meinung, dass an der mal zarten, meist jedoch eher harten…

Körper und Geschlechtlichkeit

Skizze einer anthropologisch-phänomenologischen Perspektive

"Ein grundlegender Aspekt des menschlichen Daseins liegt in der geschlechtslogischen Aufspaltung menschlicher Existenz in zwei Kategorien von Körpern. Gegenstand dieses Beitrags ist die Entwicklung einer anthropologisch-phänomenologischen Perspektive auf Geschlechtlichkeit, genauer auf Weiblichkeit. Unter dieser Perspektive betrachtet steht der menschliche Körper als Ausgangspunkt für die gesellschaftliche Konstitution von Geschlecht im Mittelpunkt geschlechtslogischer Betrachtungen. (vgl. Wulf 2009b)…

Männersache Logik. Das “bewegliche” Vorurteil geschlechtsspezifischer Erkenntniszugänge

Arikel, IZPP 1/2013

"Obwohl die Suche nach Erkenntnis spezifisch menschlich ist, wie Aristoteles sagt, gibt es ein Epochen übergeifendes Vorurteil unterschiedlicher Erkenntniszugänge von Mann und Frau. Die philosophische Definition angeblich geschlechtsspezifischer Erkenntniszugänge in Ost und West ist jedoch widersprüchlich, sogar gegensätzlich. In der indischen Weisheitslehre, der griechischen Antike und der neuplatonischen Mystik wird das logische Denken in seiner…

Homosexualität und Krankheit

Zur Genese eines kulturellen Zusammenhanges

"Jenseits gesellschaftstheoretischer, essentialistischer oder naturwissenschaftlicher Deutungen soll der folgende Beitrag die kulturgeschichtlichen Hintergründe unserer heutigen Zugänge zur Homosexualität zu Verständnis bringen. Dabei zeigt sich gerade der Zusammenhang von Homosexualität und Krankheit als Schlüssel zu wesentlichen epochalen Übergängen der Neuzeit, durch welchen nicht lediglich Homosexualität, sondern ebenso die wissenschaftliche und professionalisierte Medizin als sinngenetische Entwürfe deutlich…

Was ist “Religion”?

Eine Einführung in unser wissenschaftliches Reden über Religion

"Der Artikel gibt eine Einführung in unser wissenschaftliches Reden über Religion. Es wird deutlich, vor welche Schwierigkeiten sich die Wissenschaften im Hinblick auf die Bestimmung eines alle Religionen umfassenden, über-historischen Begriffs von Religion gestellt sehen." Ausführlich setzt sich dieser Artikel mit der wissenschaftlichen Begriffsbestimmung auseinander.

Heil, Joachim
2018-09-27
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Die (un)glückliche Liebe

Ein philosophischer Versuch über Liebe und Kunst von Henrik Holm

"Lieben macht nicht nur glücklich, sondern kann auch, wovon es in der Literatur genügende Beispiele gibt, zutiefst unglücklich machen. In der Kunst kann der Liebende eine Sprache finden, die nicht nur seine Liebe, sondern auch die mit ihr einhergehende Einsamkeit ausdrückt."(IZPP) Artikel von Henrik Holm, Universität Rostock, in der Internationalen Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik,…

Abnehmende Information. Die Unterscheidung von Frau und Mann in Gesellschaft, Politik und Philosophie

Artikel, IZPP 1/2013

Ein philosophischer Aufsatz von Sigbert Gebert zur Unterscheidung der biologischen Geschlechter. "Die Unterscheidung von Frau und Mann dient traditionell als Grundunterscheidung, die mit Hilfe von anschließenden Unterscheidungen die Gesellschaftsordnung gliedert. Die Frau wird aufgrund ihrer angeblichen Eigenschaften aus dem öffentlichen Bereich ausgeschlossen und ihr der Privatbereich zugewiesen. Das funktionierte jahrhundertelang. Mit der Heraufkunft des Liberalismus,…