Fastenzeit

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Fastentraditionen gab es schon im Alten Testament, sie sollten in der Haltung der Buße und im Geiste der Nächstenliebe ausgeübt werden. Diese Traditionen wurden von den ersten Christen übernommen. Ab dem 7. Jhdt. gab es dann die Regel, 40 Tage vor Ostern zu fasten (ausgenommen die Sonntage) als Vorbereitungszeit auf den Höhepunkt des Kirchenjahres: Ostern.
Diese Zeit beginnt mit Aschermittwoch, in der katholischen Kirche erhalten Christen im Gottesdienst ein Aschekreuz auf die Stirn. Asche und Staub gelten in der biblischen Tradition als Symbole für Vergänglichkeit und Wertlosigkeit.
Heute wird vor allem gefastet, um sich selbst in Disziplin einzuüben oder aus gesundheitlichen Gründen. Das Fasten bezieht sich nicht mehr nur auf Speisen und Getränke, sondern auch auf Konsum- oder Medienartikel.
Die Fastentraditionen werden vor allem in der Familie weitergegeben. Sie können allerdings im Unterricht von ihrem religiösen Hintergrund her beleuchtet und erläutert werden. Kleine Übungen auf freiwilliger Basis über einen abgesprochenen Zeitraum hinweg könnten einen Eindruck von der aufzubringenden Disziplin vermitteln.