Martin von Tours

Martin von Tours wurde um 316 geboren. Er war römischer Legionär und trat aus der Armee aus, nachdem er sich hatte taufen lassen. Er wurde Priester und gründete 361 in Liguge das erste Kloster des Abendlandes. 371 wählte ihn das Volk zum Bischof von Tours. Er gilt als personales Bindeglied zwischen Rom und Franken. Bekannt geworden ist die Geschichte, in der Martin seinen Mantel mit einem Bettler teilt. Er ist der erste Heilige, der seine Heiligsprechung nicht durch Märtyrertum, sondern auf Grund seiner Lebensführung erreichte. Er starb am 8. November 397. Mit seinem Namenstag verbinden sich viele Bräuche und Traditionen, am bekanntesten ist der Martinsumzug mit Laternen. Er ist häufig Teil der Grundschullehrpläne, auch  im evangelischen Unterricht.

So lassen sich Unterrichtsmaterialien aus dem evangelischen Bereich finden, allerdings gehen mehr Beiträge auf katholische Seiten zurück.